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Informationen über den Ort |
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Orientierungshilfe & Kurzbeschreibung |
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Kelz, gelegen in der Zülpicher Börde, ist eine von elf Ortschaften der Gemeinde Vettweiß. Mit über 1.130 Einwohnern ist Kelz die zweitgrößte Ortschaft in einer Flächengemeinde von über 83 qkm, die rd. 9.000 Menschen ihre Heimat nennen. Ein relativ dünn besiedelter Raum, der insbesondere im Kernbereich durch ertragreiche Böden ackerbaulich sehr intensiv genutzt wird. Die Ortslage Kelz ist sehr kompakt und durch das Straßen- und Verkehrsnetz mit der prägenden L264 als Hauptverkehrsstraße aber auch sonstiger Erschließungs-straßen klar gegliedert. Für die Gemeinde Vettweiß wurde einer der 1. Landschaftspläne entwickelt. Der Ort hat insbesondere in der Ortsrandbegrünung hiervon stark profitiert und weitergehende Akzente gesetzt. |
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Wirtschaft und Infrastruktur |
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Kelz ist natürlich landwirtschaftlich
geprägt. 13 Vollerwerbsbetriebe mit teilweise großen Hofanlagen, wovon der
überwiegende Teil nach wie vor in der geschlossenen Ortslage liegt, wie auch
mehrere Nebenerwerbs- und Zuerwerbsbetriebe und Hofabverkauf prägen das Bild
des Ortes. |
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Soziales und Kulturelles |
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Das soziale und kulturelle Leben auf dem Lande wird durch
ein gemeinsam abgestimmtes Handlungskonzept aller Vereine und
Interessengruppen des Ortes, durch erfolgreiche Zusammenarbeit und
gemeinschaftliche Aktivitäten für alle Altersgruppen und für alle Neu- und
Altbürger geprägt. Durch “Bürgerschaftliche Aktivitäten”,
”Selbsthilfeleistungen” und “Gemeinschaftssinn” hat die “Kelzer
Dorfgemeinschaft” mit ihren vielen Vereinen und Vereinigungen durch
gemeinsames Handeln in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten
bemerkenswertes initiiert, auf den Weg und erfolgreich zum Abschluss
gebracht. Neben den öffentlichen Einrichtungen, wie etwa die Grundschule mit Turnhalle, der integrative Kindergarten, das Pfarrheim, die Sportheime und der Jugendtreff wurden Orte der Begegnung in Eigenleistung und mit einem starken "Wir" - Gefühl geschaffen. Der Jahreskalender der kulturellen und sozialen Veranstaltungen ist gefüllt. Hier nur einige Beispiele der gemeinschaftlichen Aktivitäten, die Eigenverantwortung und Gemeinsinn gestärkt haben: Trauerhalle, Festhalle, Festplatz, Schießstand, Jugendheim, Tennisheim, Tennisplätze mit Begrünung, Bolzplatz, Sitzgruppen, Wegekreuze, Kinderspielplatz, Sportplatzbegrünung, Fahrradunterstand, Schulhofbegrünung, Schaffung und Erhaltung fußläufiger Verbindungen, Ortsrandbegrünung, Bildstöcke, Dorfbrunnen, Begrünung eines Parkplatzes und Grüngestaltung des Ortes um nur einige Themen der Vergangenheit zu benennen. Seit der letzten Wettbewerbsteilnahme ist diese Auflistung um folgende Beispiele zu erweitern: das Kulturhaus, das Denkmal für Josef Gilles, die Ortstafel, eine Dorfchronik, das Buch „Koehlse Platt“, Friedhofskreuz, Pilgerkreuz, Vereinshaus der Schützen, Wegekreuz am Lüxheimer Weg. |
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Städtebauliche Substanz |
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Die bauliche Entwicklung hat sich
homogen vollzogen. Dem die gesamte Ortslage überziehenden Bebauungsplan aus
1965 folgten so genannte Abrundungssatzungen. Die ursprüngliche
Entwicklungsabsicht Richtung Westen im Bereich der Kempenstraße wurde
aufgrund der dort vorhandenen gewachsenen Strukturen aufgegeben. Der neu
genehmigte neue Flächennutzungsplan sieht Wohnbauflächen zur eigenen
Entwicklung im Osten vor. |
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Ökologie und Grüngestaltung |
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Das “Dorf in der Landschaft”, die
Gestaltung des Ortsrandes ist eines der vielen Themen, die sich die
Dorfgemeinschaft seit Jahren zu eigen gemacht hat. Ausgelöst durch den
Landschaftsplan sind eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt worden, um den
ohne Bachläufe und Wald in der Börde liegenden Ort, insbesondere am
Ortsrand, zu beleben. Die Prämien der letzten Wettbewerbsteilnahmen sind
multipliziert mit Spenden und Eigenmitteln in die Ortsrandbegrünung
eingeflossen. |
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Konzepte der Zukunft |
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Stillstand ist Rückschritt! Vor diesem
Hintergrund sind weitere Überlegungen in der Konzeption. Der alte Friedhof
um die Kirche soll mit einer einheitlichen Baumbepflanzung neu gestaltet
werden. Parkplätze, der neue Friedhof und fußläufige Verbindungen werden
durch Baumstandorte, Hecken und Einfriedigungen neu gegliedert,
Ortsrandeingrünung und Biotope weiterentwickelt. |